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Paritätische Parlamentarische Versammlung AKP-EU

von R.Wieland (Kommentare: 0)

Paritätische Parlamentarische Versammlung AKP-EU

Unter dem Begriff AKP-Staaten werden die Länder Afrikas, der Karibik und des Pazifiks zusammengefasst. Aktuell besteht die AKP-Gruppe aus 79 Mitgliedsstaaten. Die EU arbeitet insbesondere im Zusammenhang mit Handels- und Entwicklungsfragen mit den AKP-Staaten zusammen.

Wesentliche Grundlage für diese Zusammenarbeit ist das Abkommen von Cotonou. Das Cotonou-Abkommen ist ein völkerrechtlicher Vertrag aus dem Jahr 2000 zwischen den AKP-Staaten und der Europäischen Union, der das besondere Verhältnis der EU mit diesen Staaten regelt. Das Abkommen umfasst sowohl Aspekte der traditionellen Entwicklungszusammenarbeit, inklusive Fragen der Menschenrechte und Regierungsführung, als auch das Ziel engerer Handelsbeziehungen, beispielsweise durch günstige Zollkonditionen.

Das wichtigste politische Organ für die Zusammenarbeit zwischen der EU und den AKP-Staaten ist die Paritätische Parlamentarische Versammlung AKP-EU. Diese Versammlung besteht aus Vertretern von 79 Staaten Afrikas, der Karibik und des Pazifik (AKP) und 79 Abgeordneten des Europäischen Parlaments. Sie bildet das "Parlament" des Abkommens von Cotonou, das zwischen diesen AKP-Staaten und den Mitgliedstaaten der EU geschlossen wurde. Die Versammlung tagt abwechselnd in einem AKP-Staat und einem europäischen Land - in diesem Jahr in Cotonou im westafrikanischen Land Benin.

Neben meiner Mitgliedschaft in der AKP-EU Versammlung bin ich zudem in meiner Rolle als Vizepräsident des Europäischen Parlaments für die Länder der AKP-Region zuständig.

Weitere Informationen: Afrikapolitik der EU

Die gemeinsame Strategie Afrika-EU ist im Cotonou Abkommen festgelegt. Die EU engagiert sich in den Afrikanischen Staaten, um den Frieden, die Freiheit und die Sicherheit zu fördern. Auch Themen wie Demokratie und Menschenrechte sind Bestandteile der Dialoge in der Entwicklungsarbeit. Die Entwicklungszusammenarbeit wird vom Europäischen Entwicklungsfonds (EEF) koordiniert. Weitere Informationen hierzu finden Sie hier.

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