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Mehr Fahrzeugsicherheit in der EU

von R.Wieland (Kommentare: 0)

Fahrassistenz zur Rettung von Menschenleben

Jedes Jahr sterben mehr als 25.000 Menschen bei Verkehrsunfällen und Hunderttausende Menschen werden auf Europas Straßen schwer verletzt. Etwa 90 Prozent der Unfälle sind auf menschliches Versagen zurückzuführen. Auf Grund dessen forderten die Abgeordneten am Dienstag mehr Fahrzeugsicherheit durch den serienmäßigen Einbau von neuen Vorrichtungen in  einer entsprechenden Entschließung. Die Abgeordneten forderten die zwingende Ausrüstung mit Technologien, die Autofahrer dabei unterstützen, Fußgänger, Radfahrer und Motorradfahrer besser zu erkennen und Unfälle zu vermeiden. Für Lastkraftwagen und Busse wollen die Abgeordneten, dass Front-, Seiten- und Rückfahrkameras sowie Wendeassistenzsysteme zwingend vorgeschrieben werden, um den toten Winkel zu verringern. Sie wollen außerdem, dass die EU-Kommission die Festsetzung der Höchstgrenze für die Blutalkoholkonzentration auf 0,0 ‰ für alle "neuen" und Berufskraftfahrer prüft.

Solche Systeme sind bereits im Gebrauch, jedoch sind sie oft Zubehör bei Modellen des oberen Marktsegments. Dreiviertel aller Neuwagen sind aufgrund der Zusatzkosten nicht mit solchen Systemen ausgestattet. Um sicherzustellen, dass die Sicherheit auf Europas Straßen nicht vom Geldbeutel der EU-Bürger abhängt, schlagen die Abgeordneten vor, dass nur solche Systeme, die bereits auf dem Markt vorhanden sind, nachweislich zur Straßenverkehrssicherheit beitragen und ein positives Kosten-Nutzen-Verhältnis aufweisen, verpflichtend eingebaut werden sollten.

 

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