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Mobilitätspaket: Senkung von CO2 Emissionen

von R.Wieland (Kommentare: 0)

Verabschiedung des zweiten Mobilitätspakets

Die EU-Kommission hat einen Vorschlag zur weiteren Senkung der CO2-Emissionen für Pkw und Transporter bis zum Jahr 2030 eingebracht, der nun im Europäischen Parlament besprochen wurde. Dieses Mobilitätspaket sieht vor, die ab 2020 gültigen Grenzwerte von durchschnittlich 95 Gramm/Kilometer für Pkw bis 2030 um 30 Prozent zu senken. Für 2025 strebt die EU-Kommission ein Zwischenziel von 15 Prozent an.

Vor allem sollen Fortschritte im Automobil-Sektor angestrebt werden, um sauberere Autos zu schaffen, die neben dem Elektromotor aber auch auf eine Reduzierung der CO2 und NOx Emissionen gerichtet sind. Dazu sollen Vorschriften auf europäischer Ebene verabschiedet werden.

Die Berichterstatterin weist auf den Umfang dieses Mobilitätspaketes hin, das vom Parlament und dem Rat einer intensiven Befassung bedarf. Klimaschutz und Industriepolitik müssen in eine vernünftige Balance gebracht werden. Sie lobt die konkreten und realisierbaren politischen Lösungen und hofft zum Wohle der Gesundheit der Bürger auf eine rasche Durchsetzung. Auf diese Durchführbarkeit und Realisierbarkeit des Mobilitätspakets achtet die CDU/CSU-Gruppe in den Verhandlungen besonders.

Auch auf internationaler Ebene ist das Europäische Parlament vertreten und engagiert sich in der Umweltpolitik. Momentan ist das Parlament mit einer Delegation von 12 Abgeordneten, geleitet vom Vorsitzenden des Umweltausschusses, Adina Vālean (EVP), in Bonn vertreten. Auf der COP23 soll die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens, durch die Erarbeitung von Leitlinien vorangetrieben werden. Die Leitlinien aus dem "Pariser Regelbuch" sollen soweit ausgearbeitet werden, damit sie beim nächsten Klimagipfel COP24 Ende 2018 in Polen verabschiedet werden können.

 

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